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Engagementwoche 2016: ehrenamtlich Aktive im Fokus

Datum: 20.09.2016

Sie setzen sich für die Integration von Flüchtlingen ein, machen sich für das Miteinander der Generationen, den Umweltschutz und viele weitere Ziele stark: 31 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Vom 16. bis zum 25. September stellten sie sich und ihre Arbeit in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2016 vor.

Götz Peter Kaiser ist Architekt in Berlin. Seit November 2015 bildet er in seinem Büro den jungen Eritreer Nesredin Osman zum Bauzeichner aus. Tjorven Reisener hat im März 2014 den Flensburger Verein Villekula gegründet. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern möchte sie durch praxisnahe Gesundheitsbildung die Zahl an übergewichtigen Kindern und Jugendlichen in Deutschland verringern. Heike-Melba Fendl hat das Berliner Bündnis "Wir machen das" gegründet. Dessen Mitglieder setzen sich dafür ein, der "Herausforderung weltweiter Migration mit Menschlichkeit und Sachverstand zu begegnen". Und Maxi Kluttig von der Initiative "Deutsch Asyl Migration Flucht" aus Dresden unterrichtet Geflüchtete aus Afghanistan in einem Alphabetisierungskurs. Götz Peter Kaiser, Heike-Melba Fendl, Maxi Kluttig und Tjorven Reisener sind vier von Millionen ehrenamtlich tätigen Menschen in Deutschland. Als diesjährige Botschafter der Woche des bürgerschaftlichen Engagements machten sie stellvertretend für all die anderen deutlich, wie wertvoll dieser Einsatz für unsere Gesellschaft ist.

Integration durch Engagement

"Engagement macht stark!" - unter diesem Motto haben Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Dr. Thomas Röbke vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) am 16. September die 12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet. Die Bundesministerin zeigte sich erfreut, dass die vom Netzwerk organisierte jährliche Aktionswoche "das großartige Engagement der vielen freiwillig Tätigen sichtbar macht und ihre Verdienste anerkennt." Das mache auch anderen Menschen Mut und gebe ihnen Ideen, sich selbst für eine gute Sache einzusetzen. Röbke betonte die besondere Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement für die Integration von Migrantinnen und Migranten. "Trotz der vielen Negativ-Schlagzeilen stimmt mich der unermüdliche Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern für Geflüchtete positiv und macht mir Mut", sagte der Bundesvorsitzende des BBE-Sprecherinnen- und Sprecherrats.

Selbst aktiv werden

Bis 25. September würdigt der BBE mit der Aktionswoche unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck Menschen, die sich für einen guten Zweck engagieren. Vorgestellt wurden innovative Projekte sowie phantasievolle Aktionen und Beispiele aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Sport, Kultur, Umweltschutz, Völkerverständigung, Gesundheit oder Migration. Schwerpunkte sind in diesem Jahr "Unternehmensengagement für Arbeit und Integration", "Gesundheit und Prävention" sowie "Migration und Engagement". Interessenten konnten sich während der Woche des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort über die vielen Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, informieren.

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