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Gemeinsam für Menschen mit Demenz: Allianz legt positive Zwischenbilanz vor

Datum: 27.09.2016

Zum Welt-Alzheimertag am 21. September hat die Allianz für Menschen mit Demenz einen Zwischenbericht zur Umsetzung ihrer Agenda vorgelegt. Tenor: Es sind bereits zahlreiche Maßnahmen für Betroffene und ihre Angehörige auf den Weg gebracht worden.

Rund 1,6 Millionen Menschen sind heute in Deutschland an Demenz erkrankt. Jährlich erkranken 300.000 Menschen neu. In Familien, Nachbarschaften und Stadtvierteln werden aufgrund des Bevölkerungswandels in Zukunft immer mehr Menschen mit Demenz leben. Um einer Isolierung der Kranken und ihrer Angehörigen entgegenzuwirken und ihnen umfassende Hilfe und Unterstützung anbieten zu können, hat die Bundesregierung die "Allianz für Menschen mit Demenz" ins Leben gerufen. Sie ist eine der Arbeitsgruppen der Demografiestrategie und für die Umsetzung der Agenda "Gemeinsam für Menschen mit Demenz" zuständig.

Gleichberechtigter Zugang zu Pflegeleistungen

"Unterstützung von Menschen mit Demenz und deren Familien" ist eines von vier Handlungsfeldern der Agenda. Im Fokus des Zwischenberichts vom 21. September stehen zentrale Maßnahmen wie zum Beispiel das Modellprogramm "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" oder die Pflegestärkungsgesetze. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erklärte dazu: "Pflegebedürftige Menschen mit Demenz erhalten ab dem 1. Januar 2017 endlich gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung. Zugleich profitieren sie und ihre Angehörigen von der Ausweitung der Leistungen um 20 Prozent und einer besseren Beratung." Gröhe machte gleichzeitig deutlich, dass die Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz für Angehörige und Pflegekräfte auch in Zukunft "eine große Herausforderung" bleibe.

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