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Flexible Arbeitszeiten stehen an erster Stelle

Unternehmen sollten älteren Beschäftigten vor allem flexible Arbeitszeiten ermöglichen. Das ist Ergebnis einer Umfrage von „Erfahrung ist Zukunft“. Damit rangieren flexible Arbeitszeiten deutlich vor Weiterbildungen und Gesundheitsprävention.
Fast jeder zweite Teilnehmer bzw. 47 Prozent  wünscht sich Altersteilzeit oder zumindest weniger starre Arbeitszeitregelungen im Betrieb. Deutlich weniger, nämlich 34 Prozent, antworteten, Unternehmen sollten älteren Beschäftigten Weiterbildungen anbieten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Angestellte und Selbstständige mit Prämiengutscheinen zur Fortbildung. Damit können sie ein Mal pro Jahr zur Hälfte einen Kurs oder eine Prüfung der beruflichen Weiterbildung finanzieren. Zurzeit gibt das BMBF durchschnittlich 200 Prämiengutscheine pro Woche aus.
 
Weit dahinter rangiert der Wunsch nach Gesundheitsprävention. Nur 19 Prozent der Umfrage-Teilnehmer halten das für besonders wichtig. Dabei ist es auch für mittlere und kleinere Unternehmen sinnvoll, zum Beispiel ein Betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen. Das geht aus einer Umfrage der Initiative Gesundheit und Arbeit hervor.  Vier von fünf befragten Unternehmen, die ein Betriebliches Gesundheitsmanagement anwenden, halten es auch in wirtschaftlich schweren Zeiten für betriebswichtig. Durch Verbesserungen am Arbeitsplatz und bei den Arbeitsabläufen war der Krankenstand in den Betrieben gesunken.