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Arbeitsfähigkeit von Pflegenden erhalten

Ältere Dame beim Fitnesstraining
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Foto: EiZ/Rebekka Brather
Auch das Pflegepersonal muss fit und gesund bleiben
Der demografische Wandel wirkt sich auch auf den Bereich der Pflege aus. Mit steigender Lebenserwartung nimmt die Anzahl pflegebedürftiger und kranker Menschen zu. Gleichzeitig sinkt die Zahl der ebenfalls alternden Erwerbspersonen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den demografischen Wandel zum Förderschwerpunkt des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen erklärt. Gesucht werden Modelle, mit denen die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften erhalten werden kann. Pflegeberufe gehören laut der europäischen NEXT-Studie zu den klassischen "Aussteigerberufen". Demnach denkt jeder fünfte Beschäftigte darüber nach aufzuhören.
 
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) begleitet den Förderschwerpunkt fachlich. Am 24. März stellt sie in Berlin drei Projekte vor, die praxistaugliche Konzepte entwickeln, erproben und umsetzen.  Ziel ist es, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz für Pflegerinnen und Pfleger zu verbessern. Die Projekte beschäftigen sich mit einem nachhaltigen Gesundheitsmanagement in einer Pflegeeinrichtung, praxistauglichen Handlungshilfen und einem Interventionskonzept in der Pflege Demenzkranker. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenlos. Anmeldung bis Mittwoch, 10. März 2010 und nähere Informationen hier.