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Bevölkerungsentwicklung: Stadt und Landkreis Würzburg sind mit gemeinsamem Konzept erfolgreich

Datum: 07.02.2011

Die unterfränkische Stadt Würzburg und der gleichnamige Landkreis haben im Februar 2009 beschlossen, gemeinsam ein "Seniorenpolitisches Gesamtkonzept" zu erstellen. Im vergangenen November sind die beiden Kommunen hierfür ausgezeichnet worden. Sie erhielten den Förderpreis "Kommunale Seniorenpolitik" des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

Mit dem Förderpreis "Kommunale Seniorenpolitik" werden Landkreise, kreisfreie und kreisangehörige Gemeinden in Bayern ausgezeichnet, die sich durch konkrete Maßnahmen für ältere Menschen verdient gemacht haben. Stadt und Landkreis Würzburg haben für ihr gemeinsames "Seniorenpolitisches Gesamtkonzept" ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro entgegennehmen können. Die Stadt Würzburg wurde zudem in das Programm Aktiv im Alter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgenommen.

Konkrete Projekte

Mit dem Fördergeld konnten und können in Würzburg konkrete Projekte zugunsten von Senioren verwirklicht werden. So wurden beispielsweise zwei "Busse der Generationen" angeschafft. Ehrenamtliche bringen mit diesen Fahrzeugen Menschen zu Seniorentreffs und ähnlichen Veranstaltungen. Die interaktive Kommunikationsplattform "Von Senioren für Senioren" wird so ausgebaut, dass im privaten Bereich nachbarschaftliche Hilfen vermittelt und aktuelle, für Senioren wichtige, Informationen mitgeteilt werden können.

Ambulante Hilfe auf ehrenamtlicher Basis

Gerade im Aufbau ist ein weiteres Projekt: Im Augenblick sind wir dabei, einen ambulanten Hilfsdienst einzurichten, so Volker Stawski, Leiter der Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderungen der Stadt Würzburg. Dieser Dienst soll ermglichen, dass sich Seniorinnen und Senioren auf ehrenamtlicher Basis gegenseitig untersttzen passend zum Anspruch des seniorenpolitischen Konzeptes, das auf sozialbürgerschaftliches Engagement setzt. Unterstützung erhält die Stadt bei ihren Projekten unter anderem von der Universität Würzburg und der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, die nach den Worten von Volker Stawski als Denkfabriken fungieren.

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