Förderpreis "Helfende Hand 2011": Bis 31. Juli bewerben!
Datum: 01.03.2011
Der Bundesminister des Innern ruft alle Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz auf, sich um die "Helfende Hand 2011" zu bewerben. Gesucht werden überzeugende Ideen und Projekte, die das Interesse für ein freiwilliges Engagement im Bevölkerungsschutz wecken. Außerdem können Unternehmen vorgeschlagen werden, die den ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in besonderer Weise unterstützen. Der Preis wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Er ist mit insgesamt 27.000 Euro dotiert. Bewerbungen können vom 1. März bis zum 31. Juli 2011 eingereicht werden.
"Es ist unsere Aufgabe, in Not geratenen Menschen jederzeit schnell und kompetent zu helfen", so Dr. Thomas de Maizière, in seiner damaligen Funktion als Bundesinnenminister. "Das soll auch in Zukunft so bleiben. Dafür stehen uns in Deutschland moderne Technik, eine leistungsfähige Logistik und effektive Strukturen zur Verfügung. Wichtig sind aber auch die vielen Freiwilligen, die Notfallhilfe leisten. Von ihnen kann es in unserem Land nicht genug geben. "Die Helfende Hand 2011" soll noch mehr Menschen motivieren, sich in ihrer Freizeit im Bevölkerungsschutz zu engagieren."
Im September wird eine Jury 15 Ideen und Projekte für die "Helfende Hand 2011" nominieren. Diese werden am 2. Dezember 2011 - kurz vor dem Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember - durch Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich im Schlüterhof in Berlin geehrt.
Der Förderpreis "Helfende Hand" des Bundesinnenministeriums zeichnet Projekte in drei Kategorien aus:
- Nachwuchs- und Jugendarbeit zur Förderung und zum Erhalt des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz
- Neue, innovative Konzepte zur Steigerung der Attraktivität des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz
- Vorbildliches Arbeitgeberverhalten zur Unterstützung des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz
Die Onlinebewerbung sowie alle weiteren Informationen rund um den Preis sind auf der Website zum Förderpreis "Helfende Hand" zu finden.
Die Basis des Bevölkerungsschutzes in Deutschland bilden ca. 1,8 Millionen Helferinnen und Helfer des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Malteser Hilfsdienstes sowie des Technischen Hilfswerks, der Freiwilligen Feuerwehren und der Regieeinheiten.

